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Schaak startet Testphase mit Porsche GT4 für Allied Racing!

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Es war wohl einer der Emotionalsten Momente in der 19 jährigen Motorsport Laufbahn von Dominique Schaak. Am vergangenen Donnerstag testete der 27 Jährige Lokalmatador auf heimischen Boden in der Motorsport Arena Oschersleben am Vormittag noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit sein Einsatzfahrzeug für 2018. Im strömenden Regen absolvierte Dominique seinen ersten Roll Out. Zusammen mit dem bayrischen Rennteam von Allied Racing nahm man sich der Testphase an. Am Nachmittag folgte dann die Enthüllung des Fahrzeuges. 60 Gäste, darunter Sponsoren und Partner bekamen eine exklusive Einladung zu dieser Fahrzeug und Team-Präsentation. Nachdem das Tuch fiel, blickten alle auf das Neue Rennfahrzeug. Ab 2018 wird der Wellner Dominique Schaak in der GT4 North European Series mit einem Porsche GT4 Cayman Clubsport an den Start gehen.

Für Dominique ein atemberaubender Moment. „Ich bin begeistert. Ich durfte heute Vormittag den Porsche GT4 ausgiebig testen. Natürlich stehen noch viele Testkilometer auf dem Plan, bevor es im April 2018 zum ersten Rennen nach Monza (Italien) geht. Das Fahrzeug ist schwer am Limit zu bewegen. Aber das Team macht einen Super Job. Das Fahrzeug ist perfekt abgestimmt. Ich freue mich auf diese Herausforderung und auf die Zusammenarbeit mit dem Team“ erklärt Schaak.

Am Ende des Tages drehte Dominique noch Demonstrationsrunden und nahm den ein oder anderen Gast auf einer Renntaxifahrt mit.

„Ich möchte mich bei allen Sponsoren und Partnern sowie bei meiner Familie und freunden die mich so großartig unterstützt haben bedanken. Ohne Euch wäre das alles gar nicht möglich gewesen“ so Schaak abschließend.

 

vorraussichtlicher Rennkalender 2018:

09.-14. Dezember: Testtage Portimao (Portugal)
Februar: Testtage Monza (Italien)
März: Testtage Le Castelle (Frankreich)
20.-22. April: Monza (Italien)
11.-13. Mai: Silverstone (England)
01.-03. Juni: Paul Ricard (Frankreich)
20.-22. Juli: Spa Francorchamps (Belgien)
August: Porsche Sports Cup/Motorsport Arena Oschersleben
August: Budapest (Ungarn)
14.-16. September: Nürburgring (Deutschland)

"Eine neue Erfahrung"!

20604739 1558960517495561 7122227658960993858 nEine neue Erfahrung. Das dachte sich Dominique Schaak beim Rennwochenende des ADAC GT Masters am Nürburgring wohl auch. Dort nahm der 26-jährige Tourenwagenpilot mal in der Kommentatoren-Kabine platz. Warum? Wieso? Weshalb? Das hatte für den Sachsen-Anhalter folgende Gründe. Da Dominique bereits für nähere Zukunft plant und dort seinem aktuellen Rennteam keine Planungssicherheit auf gleichen Wegen geben konnte, entschied man sich am Nürburgring einmal auszusetzen. Doch präsent war der Rennfahrer aus der Börde in der Eifel allemal. Als Co-Kommentator begleitete Schaak die Rennen des Renault Clio Cup Central Europe im weltweiten Livestream und für die Zuschauer an der Rennstrecke war er ebenso mittendrin statt nur dabei. Doch auf die Frage, ob er eine neue Karriere als TV Moderator plant, sagte Dominique: "Für mich ist das an diesem Wochenende lediglich eine neue Erfahrung. Natürlich möchte und werde ich so schnell wie möglich wieder im Cockpit sitzen. Was eines Tages passiert, wenn ich keine Rennen mehr fahre, ist eine andere Geschichte. Ich könnte mir dann schon vorstellen in diesem Bereich zu arbeiten. Aber bis dahin werde ich hoffentlich noch viel Zeit auf der Piste verbringen". Der Job in der Sprecher-Kabine war jedenfalls ein voller Erfolg für den derzeitigen Renault Piloten. Wo und wann der Wellner (nähe Magdeburg) wieder ins Lenkrad greift, ist derzeit noch nicht bekannt.

 

Schaak setzt am Nürburgring aus!

PANA2424 BearbeitetAusgerechnet beim zweiten Deutschland Rennen muss der 26 jährige Renault Pilot von der Box aus zusehen. Am Sonntag entschied sich Dominique Schaak und das Ahrens Racing Team getrennte Wege zu gehen. Verschiedene unglückliche Umstände sorgen für diese überraschende Situation. Auch der schwere Unfall von vor 5 Wochen im belgischen Spa Francorchamps ist ein weiterer Grund. Ein Grund für die Trennung verbirgt sich darin das Schaak dem Rennteam keine langfristige Sicherheit bis zum Ende der Saison geben kann. Wer das zweite Cockpit nach der Sommerpause für das Ahrens Racing Team besetzen wird ist noch nicht bekannt. Nach der zuletzt gezeigten Leistung in Zandvoort ist es für Schaak umso bitterer in der Eifel nicht im Cockpit zu sitzen. "Es ist echt ein Schock für mich beim nächsten Rennen nicht starten zu können. Das wirft mich zurück. Wir haben uns dennoch im kollektiv entschieden getrennte Wege zu gehen. Das Team braucht Planungssicherheit für die Saison. Ich kann dem Team keine langfristige Sicherheit geben. Nun muss ich abwägen welche Möglichkeiten mir beim nächsten Rennen im tschechischen Most bleiben. Anfragen von anderen Teams habe ich bereits. Wir müssen schauen wohin mich der Weg führt". so Schaak und ergänzt: "Die Trennung zwischen dem Team und mir erfolgte im guten. Wir stehen dennoch weiter im Kontakt und ich wünschen dem gesamten Team weiterhin sportliche Erfolge". erklärt Dominique abschließend. Die Saison wird der Sachsen-Anhalter dennoch im Renault Clio Cup Central Europe beenden. Erste Gespräche über die weiteren Pläne werden in naher Zukunft geführt.

Starke Aufholjagd in Rennen eins von Schaak in den Dünen von Zandvoort! Trümmerteil beendet zweites Rennen!

20232828 1545044438887169 5688424073257601810 oAm vergangenem Wochenende trug der Renault Clio Cup Central Europe die Rennen 7. & 8. auf dem niederländischen Dünenkurs von Zandvoort aus. Gestartet wurde im Rahmen der ADAC GT Masters. Und was war das für ein Rennwochenende für Dominique Schaak. Nach seinem Sieg auf der niederländischen Rennstrecke 2016 wollte der Wellner ein Ausrufezeichen setzen. Und das gelang ihm. 24 Piloten starteten in die Rennläufe 7 & 8 des Renault Clio Cup Central Europe. Bereits im ersten freien Training am Freitag konnte Dominique Schaak sich mit Platz 16 im Mittelfeld etablieren. Im zweiten freien Training verbesserte Schaak sich nach Setup Anpassungen auf Platz 14. Das Qualifying wurde für die Fahrer dann zu einem Pokerspiel. Kurz vor Beginn des Qualifyings regnete es und somit war es eine schwierige Entscheidung, ob man auf den Regenreifen oder den Slicks auf die Piste geht. Schaak entschied zu spät auf die Trockenreifen zu wechseln und verpasste die Chance eine schnelle Runde zu setzen. Zu seinem Leidwesen musste der Ahrens Racing Pilot seine schnelle Runde abbrechen, da ein Konkurrent sein Fahrzeug ins Kiesbett setzte. Somit ging es am Sonntag für Dominique Schaak von Startplatz 23 in beide Rennen. Beim Start zu Rennen eins machte Dominique direkt zwei Positionen gut. Danach wurde es turbulent im gesamten Fahrerfeld. Erst schnappte sich Schaak den niederländischen Piloten Lucas Groeneveld. Kurz darauf folgte nach einer Kollision eine Safety Car Phase. Beim Restart attackierte Schaak direkt den italienischen Fahrer Antonio Citera der sich zuvor Rundenlang stark verteidigte. Doch diesmal nutze Schaak seine Chance und konnte eine weitere Position gewinnen. Runde um Runde gelang es Dominique sich Position um Position nach vorne zu arbeiten. Am Ende überquerte Schaak auf Platz 14 die Ziellinie und erkämpft sich wichtige Punkte in der Meisterschaft.

20245930 1545047728886840 6522937296031986842 nIn Rennen zwei erwischte Schaak erneut einen guten Start und konnte Plätze gewinnen. Nach vielen kleinen Kollisionen war die Strecke mit einigen Trümmerteilen bedeckt. Infolgedessen zerschlug solch Trümmerteil Schaaks Kühlleitung und beendete somit auch die nächste Aufholjagd des 26-Jährigen Renault Piloten. "Es war bis dahin ein super Rennwochenende. Die Trainings haben gezeigt, dass der Speed da ist und ich mich gut etablieren kann. Im ersten Rennen sind es 9 Plätze, die ich nach vorne gekommen bin. Im Zweiten war es einfach Pech, dass mir ein Teil die Kühlleitung zerschnitten hat. Aber so ist der Motorsport. Ich danke meinem Team für den super Job. Auch meinen Sponsoren und Partnern gilt der Dank". so Schaak abschließend. Vom 04.-06. August startet der Renault Clio Cup Central Europe auf dem Nürburgring.

Ein Hauch von "Wehmut" beim Rückblick auf Dijon!

Schwere erste Saisonhälfte für den Serien Neuling im Renault Clio Cup Central Europe. Dominique Schaak hätte sich die ersten Rennen sicher leichter vorgestellt. Im französischen Dijon sollte nach dem unverschuldeten Unfall in Spa francorchamps die Kehrtwende eingeläutet werden. Am Ende überquerte Schaak jedoch die Ziellinie auf Platz 18 & 17. Schaak zeigt sich selbstkritisch: "Ich habe meinen Rythmus nicht gefunden. Ständig wechselnde Wetterbedingungen machten es uns Piloten zunehmend schwerer unser Fahrzeug einzustellen. Ich habe einfach immer den richtigen Moment verpasst. Das darf mir nicht wieder passieren". Beim ersten Rennen auf Samstag wurde von der Rennleitung kurz vor dem Start das "Wet-Race" ausgerufen. Das bedeutet das jeder Fahrer eine freie Reifenwahl hat und unter wechselnden Wetterbedingungen nicht abgebrochen wird. Dominique startete von Position 18 und setzte alles auf eine Karte. "Ich sagte zu meinem Teamchef das sie mir Regenreifen aufziehen sollen. Ich stand weit hinten im Grid und wollte was riskieren. Wo die anderen Fahrer noch überlegten was sie für Reifen fahren, hatte ich meine Entscheidung längst getroffen. Es war zu diesem Zeitpunkt noch trocken. Aber die Wolken hingen über der Strecke" erklärt Schaak.

0IMG 9839Beim Start zur Einführungsrunde sollte der Plan von Dominique beinah aufgehen. Es fing stark an zu regnen. So konnte der 26 jährige beim Start auch einige Positionen gut machen. In Kurve zwei kollidierten zwei Piloten. In folge dessen musste das Safety Car auf die Strecke und es hörte auf zu regnen. Und das zu Dominiques leitwesen. Die Piste trocknete sehr schnell ab, und nun waren die Fahrer mit Regenreifen deutlich im Nachteil. So fiel Schaak bis auf Rang 18 zurück und nahm lediglich 3 Punkte mit über die Ziellinie. "Dominique hat gepokert und verloren. Aber er traf die richtige Entscheidung. Wenn man auf Platz 18 steht, muss man was riskieren. Das tat er. Wenn es weiter geregnet hätte, wäre es aufgegangen" so Teamchef Alf Ahrens. Am Sonntag folgte Rennen zwei. Erneut erwischte Schaak einen guten Start und machte Positionen gut. Und erneut folgte nach einer Kollision von einem Konkurrenten eine kurze Safety Car Phase. Den Restart verschlief der Wellner völlig und verlor somit auch den Anschluss an das Feld. Mit Platz 17 konnte Schaak zwar noch 4 Punkte mitnehmen, doch zufrieden ist der Ahrens Racing Pilot damit nicht. "Der Start war gut. Beim Restart nach der Safety Car Phase fiel erst der Boxenfunk aus, noch dazu wurde mir das "SC" Schild (Safety Car) gezeigt obwohl die Rennleitung das Rennen freigegeben hat. Hinter der Kurve wurden die grünen Flaggen geschwenkt das dass Rennen wieder frei gegegben ist. Da ich hinter einer uneinsichtigen Kurve war, konnte ich das nicht sehen. Das hat mich kalt erwischt. Ich verlor den Anschluss an das restliche Feld. Danach konnte ich die Pace nicht mehr mitgehen. Es war kein erfolgreiches Rennwochenende. Die Tage danach waren die Hölle für mich! Es hat mich innerlich zerfressen, aber ich muss es abhaken und nach vorne schauen. Das Team hat einen super Job gemacht". sagt Schaak abschließend.

Für die Fahrer des Renault Clio Cup Central Europe geht es vom 21.-23. Juli im niederländischen Zandvoort bei den Rennen 7 und 8 wieder heiß her. Teamchef Alf Ahrens weiß wie es in seinem Fahrer aussieht und blickt positiv auf Zandvoort: "Dominique kennt die Rennstrecke in Zandvoort sehr gut. Er konnte dort 2015 zweimal aufs Podium fahren und 2016 einen Sieg feiern. Natürlich ist er jetzt im Renault Clio Cup Central Europe was eine gute aber auch sehr harte Schule ist. Aber er lernt von Rennen zu Rennen dazu. Hier in Dijon hat er es nach seinem Unfall in Spa Francorchamps sehr schwer gehabt. Nicht nur das er die Strecke nicht kannte und diese sehr anspruchsvoll sowie schnell ist, so hat Dominique den Unfall im Hinterkopf gehabt. Auch die Wetterbedingungen waren wohl die schwersten die ein Fahrer haben kann. Domi muss den Spaß wieder finden und dann kommt der Erfolg zurück. Druck benötigt er momentan nicht, denn wir wissen aus den vergangenen Jahren das er es kann und aktuell ein kleines tief hat. Wir stehen hinter ihm und helfen dieses zu überstehen. Domi braucht Zeit die wir ihm geben. Auch der Finanzielle Backround spielt dabei eine tragende Rolle wie weit man das Limit auslotet. Er muss jetzt Dijon abhaken und sich in Zandvoort auf seinen Job konzentrieren". Wie es in Zandvoort lief erfahren Sie hier!